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Delir: Ein häufiges Syndrom in Alter - eine interdisziplinäre Herausforderung

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Akute Verwirrtheit - Delir im Alter. Praxishandbuch für Pflegende und Mediziner

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Therapeutische Vernetzung, Krankenpflege – Stabilität ermöglicht Mobilität
Von Harry Wolpert

Ausgangsposition - Rückenlage im Bett:

  • Patient/Bewohner wird im Bett aktiv nach oben bewegt
  • Tonusminderung durch Beinpositionierung in Richtung Beugung
  • Aktives Bewegen zum Sitzen und für Stabilität sorgen
  • Stabilität ermöglicht Mobilität - am Beispiel einer Körperpflege im Langsitz

1. Beinpositionierung in Beugung für bequemes Sitzen im Bett
Damit eine bequeme Sitzposition im Bett erreicht werden kann, wird nachdem der Patient/Bewohner aktiv im Bett nach oben bewegt wurde, mit Hilfe einer gefalteten Decke über die Beinposition auf Beugung eingestellt. Eine Senkung der hinteren Beinmuskulatur wird dadurch erreicht. Gleichzeitig verhindert der Deckenkeil ein nach unten rutschen des Patienten/Bewohners. Die Füße können bei Bedarf auf einer Antirutschfolie abgestellt werden, dies fördert zusätzlich die taktile Wahrnehmung.

Beinposition für bequemes Sitzen im Bett

2. Aktives Bewegen zum Sitzen und Stabilität im Bett ermöglichen
Häufig fallen Patienten/Bewohner nach Aufrichtung des Kopfteils im Patientenbett zur Seite. Eine stabile Sitzposition wird nur schwer erreicht. Der Patient/Bewohner fühlt sich unsicher. In der Folge baut der Patient/Bewohner vermehrt Muskelanspannung auf um Haltung für sich zu gewährleisten. Im Pflegealltag wird dann der Patient als „zu steif“ in der pflegerischen Umgangssprache beschrieben. Tatsächlich aber wäre das Ziel in der Pflege, den Patienten so zu positionieren, das er Sicherheit erhält und normale Aktivität aufbauen kann.

Stabiler Langsitz ermöglicht sicheres Sitzen im Bett

3. Stabilität ermöglicht Mobilität - am Beispiel einer Körperpflege im Bett
Instabilere Patienten/Bewohner erhalten Stabilität über eine längs und dann doppelt gefaltete Bettdecke. Der Patient/Bewohner liegt auf der gefalteten Bettdecke auf, die Enden der Bettdecke werden dann an den Patienten/Bewohner anmodelliert. Damit wird Rumpfstabilität erreicht. Das Kopfteil des Patientenbettes wir zum Schluß hoch gestellt. Bei Bedarf , kann das Fußteil noch etwas tiefer abgesenkt werden. Der Patient/Bewohner fühlt sich sicher und kann nun im Bett eine Alltagsaktivität (z.B. Körperpflege) in stabiler Position ausführen.

Aktivierende Körperpflege im Bett

 

 

 
 
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